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Der schnellste Weg zur Brandbekämpfung

Ortsfeuerwehr Kloster Oesede besichtigt Edeka Dütmann Zentrale

Georgsmarienhütte. Wenn es brennt, leiten Sicherheitshinweise und Wegweiser Menschen den Weg nach draußen. Aber ebenso wichtig ist für die Feuerwehr der schnellste Weg zum Brandherd. Um im Notfall zielsicher durch ein brennendes Gebäude zu gelangen, muss sich die Feuerwehr darin auskennen. Aus diesem Grund besichtigte nun die Ortsfeuerwehr Kloster Oesede das Geschäftshaus von Edeka Dütmann an der Glückaufstraße.

Inhaber Guido Gartmann führte die rund 15 Mann starke Einsatztruppe einmal durch das gesamte Gebäude, zeigte vom Keller bis zum Dach die Begebenheiten und erläuterte die Besonderheiten des mehrfach erweiterten und sanierten Hauses. Denn anders als bei privaten Häusern, ist das Gebäude durch seine verschiedenen Verwendungszwecke, vom Marktbereich, über Verwaltung bis zu den Wohneinheiten im oberen Geschoss, viel umfangreicher zu begutachten. Im Einsatzfall muss daher schon vorab klar sein, wie und wo die Feuerbekämpfer ins Innere gelangen können.

„Wir wünschen uns natürlich, dass der Ernstfall niemals eintreffen wird, aber wir müssen für alle Fälle gerüstet sein. Die Begehung mit den Profis hilft den Einsatzkräften sich ein konkretes Bild zu verschaffen, uns gibt es ein positives Gefühl zu wissen, das mit den richtigen Maßnahmen eine Katastrophe verhindert werden kann“, erklärt Inhaber Guido Gartmann.

Beim Rundgang fallen viele Fragen an, z.B. über Flucht- und Rettungswege. Die Profis erkennen auch Schwachstellen, die ein Laie gar nicht erkennen könnte. Mit Hilfe der Fachleute können diese umgehend behoben, Gefahrenpotenziale abgestellt werden. Im abschließenden Gespräch wurden dann die Erkenntnisse zusammen getragen. Auf dieser Basis können die Feuerwehrleute einen Einsatzplan erstellen, der im Falle eines Notfalls mit Sicherheit wertvolle Zeit einsparen wird.

Lars-Gunnar Handke

 

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